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Raku – Keramik für den Genuss

Ein Ziegelmacher namens Chōjirō soll sie unter den Augen des Teemeisters Sen no Rikyū entwickelt haben…

Die Rakutechnik ist eine japanische Brenntechnik, die im 16. Jahrhundert entstanden ist. Doch was macht sie so speziell?
Die Gefäße sind oft aus etwas dickerem Ton, da sie recht hohe Temperaturwechsel aushalten müssen. Wieso? Der gebrannte und danach glasierte Gegenstand wird im Brennofen bei 800-1000 Grad nochmals gebrannt. Das Gefäß wird -noch glühend heiß- herausgenommen und muss nun einem hohen Temperaturunterschied standhalten. Durch diese Technik reißt die Glasur auf & hinterlässt ein einzigartiges Muster. Die Kunst-Affinen unter Euch kennen vielleicht den Begriff Krakelee (frz. craquelé für rissig, gesprungen).
Doch möchte ich über diese Teeschalen gar nicht zuviele Worte verlieren, da sie optisch & haptisch Eindrücke hinterlassen, die man gar nicht in Worte fassen kann.
„Raku“ steht übrigens für Vergnügen, Freude oder auch Genuss. Das sagt ja bereits alles, oder?

Zwei Frauen aus Wien haben sich die Rakutechnik angeeignet. Unter dem Namen Kiru schaffen sie die kleinen Kunstwerke für uns. Christoph Masin von Jägertee ist es zu verdanken, dass wir einfach in ein Geschäft gehen und uns die Kostbarkeiten ansehen können… und wer weiß, der eine oder die andere wird bei einer Schale hängen bleiben & sie mit nach Hause nehmen „müssen“ …weil man es einfach nicht schafft, sie zurück ins Regal zu stellen…

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